Die mobile Jobberatung für geflüchtete Menschen hat ab sofort eine neue Webseite, auf der alle Infos zu Beratung und Standorten, zu den Veranstaltungen und zum Team zu finden sind.

Mohammad Ali Rezaee (28) kommt aus Afghanistan und lebt seit 2015 in Deutschland. In Berlin hat er Deutsch gelernt, seinen Schulabschluss nachgeholt und verschiedene Praktika im Gastgewerbe absolviert. Mit der Hilfe von MobiJob hat er im September 2020 eine dreijährige duale Ausbildung bei der Biobäckerei Beumer & Lutum begonnen. Seine Geschichte erzählt Mohammad im Interview.

Seit Anfang Juni sind die verschiedenen Beratungsstandorte von MobiJob für geflüchtete Menschen wieder für persönliche Gespräche geöffnet. Zuvor fanden die Beratungen zu Arbeit und Ausbildung coronabedingt nur am Telefon und per Videochat statt. Im Zuge der Wiedereröffnung ist aber nicht nur die Nachfrage nach individueller Beratung signifikant gestiegen, sondern auch die Vermittlungen in den ersten Arbeitsmarkt zeigen wieder eine positive Tendenz.

Auch in Berlin ist im Zuge der Pandemie die wirtschaftliche Lage schwieriger geworden. Umso mehr Hoffnung machen die positiven Beispiele aus der Beratung. Dazu gehört die Geschichte von Immanuel Ndemumana, einem gelernten Schweißer aus Namibia, der mithilfe des MobiJob-Projekts während Corona eine Vollzeitstelle fand.

Ab Dienstag, den 2. Juni 2020 sind fast alle Standorte von MobiJob wieder für unsere Kundinnen und Kunden geöffnet. Die persönliche Beratung findet unter Einhaltung der geltenden Abstandsregelungen und Hygienevorschriften statt.

Aufgrund der Infektionsgefahr durch das Coronavirus sind vorübergehend alle Beratungsorte von MobiJob geschlossen. Trotzdem ist das Team von MobiJob für alle ratsuchenden Menschen weiterhin per Telefon und per E-Mail erreichbar.

Zusammen mit Einstieg zum Aufstieg und Work for Refugees organisiert das Projekt MobiJob am Dienstag, den 10. März 2020 die erste Veranstaltung aus der Reihe „AzubiKontakt“. Im Gegensatz zu „JobKontakt“ widmet sich die neue Reihe ausschließlich dem Thema Ausbildung.

Im Rahmen des MobiJob-Projekts geht die Veranstaltungsreihe JobDialog in Kooperation mit GSBTB (Give Something Back to Berlin) im März in die nächste Runde. JobDialog ist ein informelles Format, bei dem Geflüchtete, die bereits in Arbeit oder Ausbildung sind, anderen Geflüchteten von ihren Erfahrungen berichten.

Zusammen mit Einstieg zum Aufstieg und Work for Refugees organisiert das Projekt MobiJob am Donnerstag, den 6. Februar 2020 die nächste Veranstaltung aus der Reihe JobKontakt. Dieses Mal stellt sich die Firma WOWI Haustechnik GmbH in Steglitz vor und präsentiert ihre Stellen in den Bereichen Heizung, Sanitär, Klima und Elektro. Im Fokus der Veranstaltung stehen die Nähe zu den arbeitssuchenden Menschen sowie kurze Bewerbungswege.

Die neue Veranstaltungsreihe JobDialog geht im November 2019 in die nächste Runde. Bei dem informellen Format berichten geflüchtete Menschen, die bereits in Arbeit oder Ausbildung sind, anderen Geflüchteten bei Kaffee von ihren Erfahrungen. Dadurch möchte MobiJob die Selbstbefähigung der Geflüchteten sowie ihren Austausch untereinander stärken.

Am 30. Oktober 2019 findet um 13:45 Uhr im Rahmen des MobiJob-Projekts die nächste Veranstaltung aus der Reihe JobKontakt in Zusammenarbeit mit dem VBKI und Work for Refugees statt. Dieses Mal stellt sich die Firma Moll Marzipan GmbH in Neukölln vor und präsentiert ihre Stellen in der Marzipanproduktion. Außerdem gibt es die Möglichkeit für eine Einstiegsqualifizierung (EQ) für die Ausbildung zur Fachkraft für Lebensmitteltechnik. Im Fokus der Veranstaltung stehen die Nähe zu den arbeitssuchenden Menschen sowie kurze Bewerbungswege.

Fachtagung „Integration von Geflüchteten und Neuzugewanderten in Ausbildung und Arbeitsmarkt – Ein Zwischenfazit“

Im Rahmen des MobiJob-Projekts startet im August 2019 eine neue Veranstaltungsreihe namens JobDialog. Es handelt sich um ein informelles Format, bei dem geflüchtete Menschen, die bereits in Arbeit oder Ausbildung sind, anderen Geflüchteten bei Kaffee und Kuchen von ihren Erfahrungen berichten. Dadurch möchte MobiJob die Selbstbefähigung der Geflüchteten sowie ihren Austausch untereinander stärken.

Seit vergangener Woche ist die Mobile Jobberatung für geflüchtete Menschen (MobiJob), ein Projekt der GesBiT, mit einer eigenen Seite auf Facebook vertreten. Hier sollen zukünftig alle wichtigen Informationen aus dem Projekt, bevorstehende Veranstaltungen sowie Tipps und Hinweise rund um das Thema Integration in Arbeit veröffentlicht und geteilt werden.

Amer Ayasso (35) ist seit Anfang 2017 in Deutschland. In Syrien hat er Betriebswirtschaftslehre studiert und mehr als 10 Jahre als Versicherungskaufmann in Damaskus gearbeitet. Zusammen mit MobiJob hat er in Berlin eine Arbeit gefunden. Im Interview berichtet Amer, wie sich sein Leben seither verändert hat.

Ich treffe mich mit den Beraterinnen und Beratern von MobiJob im zweiten OG vom ProjekteHaus der GesBiT - Gesellschaft für Bildung und Teilhabe mbH in der Karl-Marx-Straße 122 in Neukölln. Das MobiJob-Team hat sich heute hier zur Teambesprechung versammelt.

Anfang Juni feierte das Projekt MobiJob – Mobile Jobberatung für geflüchtete Menschen die Eröffnung eines neuen Büros am Alexanderplatz. Aufgrund der zentralen Lage und der guten Anbindung Richtung Osten sollen hier vor allem die Geflüchteten, die in Mitte und in den östlichen Bezirken Berlins leben, beim Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt unterstützt werden.

Ab sofort sind die mobilen Berater*innen von MobiJob an jedem 2. und 4. Mittwoch im Monat von 10 bis 12 Uhr im Stadtteilzentrum Charlottenburg-Nord vertreten. Insbesondere Geflüchtete, die im Norden Charlottenburgs und den angrenzenden Gebieten leben, sollen mit den neuen Beratungszeiten erreicht und beim Einstieg in den regulären Arbeitsmarkt aktiv unterstützt werden.

Was sind meine Rechte bei der Arbeit? Was steht in meinem Arbeitsvertrag? Was kann ich tun, wenn ich Probleme bei der Arbeit habe?

Im „JobKontakt“ wird jeden Monat ein Unternehmen eingeladen, sich und seine Stellen in kleinem Rahmen vorzustellen. Im Fokus stehen Nähe zu den Arbeitssuchenden und kurze Bewerbungswege.

Die mobilen Berater*innen des JOB POINTs Charlottenburg-Wilmersdorf sind von nun an jeden Mittwoch von 15 bis 17 Uhr im Haus der Nachbarschafft vertreten. Mit den neuen Beratungszeiten sollen insbesondere im Bezirk lebende Geflüchtete angesprochen und bei der Integration in den Berliner Arbeitsmarkt unterstützt werden.

Der Beauftragte für Integration und Migration des Berliner Senats hat gemeinsam mit allen Senatsverwaltungen ein neues Gesamtkonzept zur Integration und Partizipation geflüchteter Menschen entwickelt. Dieses soll als Grundlage der künftigen Politikgestaltung durch den Senat in diesem Bereich dienen.

Die sogenannten Willkommenslotsen unterstützen Unternehmen als zentrale Stelle bei allen Fragen rund um die Integration von Geflüchteten in Ausbildung, Praktikum oder Beschäftigung. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) verlängert das Programm nun bis Ende 2019.

Die Beschäftigungsquote von geflüchteten Menschen, die seit Ende 2014 nach Deutschland zugezogen sind, ist im ersten Halbjahr 2018 auf 28 Prozent gestiegen. Dies geht aus einer Statistik der Bundesagentur für Arbeit hervor.

Die mobilen Jobberaterinnen des JOB POINTs Berlin Mitte werden ihr Beratungsangebot um zwei neue Standorte erweitern. Das Angebot richtet sich an geflüchtete Menschen, die kein Arbeitsverbot haben und die Unterstützung auf dem Weg in den 1. Arbeitsmarkt benötigen.

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales fördert Projekte zur ehrenamtlichen Unterstützung für geflüchtete Menschen. Um Projektmittel zu erhalten, können noch Anträge bis 4. Juli 2018 gestellt werden.

Der gemeinnützige Verein iRights e.V. wird im Rahmen seines Partizipationsprojekts " Die neuen Verbraucher" einen Diskussionsabend in Berlin veranstalten. Unter dem Titel „Die neuen Verbraucher – Zukunft gemeinsam digital gestalten“  wird über die gesellschaftliche Teilhabe Geflüchteter diskutiert und darüber, wie diese u.a. durch den Einsatz digitaler Mittel verbessert werden kann.

Das Netzwerk „Deutschkurse für alle“ bietet auf seiner Website eine Übersicht der in Berlin angebotenen kostenlosen Deutschkurse. Zielgruppe sind Geflüchtete und je nach Anbieter auch Migranten, für die aufgrund ihres Aufenthaltsstatus oder ihrer finanziellen Situation kein selbst finanzierter Sprachkurs infrage kommt.

Im März 2018 veröffentlichte die Heinrich Böll Stiftung e.V. ein Dossier zum Thema Frauen und Flucht. Die Migrationsforscherinnen Jenny Jesuthasan und Ingar Abels beleuchten in diesem, die Situation geflüchteter Frauen vor, während und nach ihrer Flucht und leiten daraus Rahmenbedingungen und Maßnahmen ab, durch die Frauen gestärkt und entlastet werden.

Am 20.02.2018 findet die dritte Auflage der Jobbörse für Geflüchtete und Migranten im Hotel Estrel statt. Im letzten Jahr kamen über 5.000 Teilnehmer und informierten sich bei rund 200 Ausstellern zu Stellenangeboten und Fragen rund um das Thema Arbeit, Aus- und Weiterbildung. Mehr als 1.000 Stellen waren zu besetzen.

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