Frauen sind von der Corona Pandemie besonders stark betroffen

Im Gegensatz zur Finanzkrise 2008/2009, in der insbesondere Männer vom Beschäftigungsrückgang betroffen waren, belastet die Corona-Krise gerade Frauen sehr stark.

Die systematische Schlechterstellung der Frau am Arbeitsmarkt äußert sich beispielsweise durch die nach wie vor schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. der ungleichen Bezahlung und der dadurch bedingten weitaus höheren Beschäftigung von Frauen in Teilzeit. Insbesondere in den sogenannten systemrelevanten Bereichen sind primär Frauen beschäftigt. Sie müssen durch die Doppel- und Mehrbelastungen, z.B. das Wegfallen der Kinderbetreuungsangebote und ein massiv gesteigertes Arbeitspensum in den Pflegeberufen, als besonders betroffen von der Corona-Krise angesehen werden.


Diese strukturellen Probleme machen sich in der Pandemie stark bemerkbar und zeigen, dass der Fokus in Zeiten wie diesen besonders auf familien- und genderspezifische Aspekte gerichtet werden muss.


Unter diesem Link finden Sie zahlreiche Unterstützungsangebote des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/corona-pandemie


Und diese Übersicht des „Netzwerks Frauen in Neukölln“ listet ebenfalls viele Anlaufstellen und Hilfsprogramme auf:

https://frauen-in-neukoelln.de/wp-content/uploads/2020/09/2020_09_Angebote_Frauen-in-Neukoelln.pdf

Bildquelle:
würfel cube info 3D © moonrun - fotolia.com

Zurück

gesbit logoberliner senat

Mobile Version